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Türkentaube

Bild: Mike Langman (rspb-images.com)
Gefährdung und Schutz Die Türkentaube ist nicht gefährdet, aber als Kulturfolger von Siedlungsentwicklungen und Änderungen der Stadt-Lebensräume betroffen. Der Erhalt alter Bäume und von Grünräumen in Siedlungen kommen ihr genauso zugute wie die Rücksichtnahme bei Gebäudeneu- und –umbauten.
Aussehen Das Gefieder der Türkentauben ist hellbeige-grau. Auffällig ist das hübsche Nackenband, das wie ein schwarzer Halbmond mit weißem Kranz den Hinterkopf umfasst.
Charakteristisches Verhalten Türkentauben sind Einwanderer aus dem Orient. Im muslimischen Kulturraum genießen sie hohes Ansehen, mehr als bei uns. Außerhalb der Brutsaison bilden sie große Schlafplatzgemeinschaften, die über hundert Tiere umfassen können - die Vögel suchen regelmäßig die gleichen Schlaf-Äste auf. Türkentauben trinken gerne und viel Wasser, und nehmen im Winter auch Schnee auf.
Vorkommen im Sommer und Winter Man findet Türkentauben in großen alten Baumbeständen auf Friedhöfen oder in Parks, meist in der Nähe von Häusern, manchmal auch weniger siedlungsnah in Auwäldern. Nur ausnahmsweise nisten sie an Gebäuden, ganz im Gegensatz zur Stadttaube. Im Winter bleiben die Vögel bei uns.
Beobachtungsmöglichkeit Am Futterplatz kommen sie auf den Boden, um die Nahrung aufzulesen. Ansonsten kann man sie manchmal paarweise auf Dächern sitzen sehen.
Freunde und Feinde Türkentauben schmiegen sich gerne an ihren Taubenpartner und kraulen ihm das Gefieder. Auch Menschen können Freunde werden, Türkentauben fressen vertrauten Personen manchmal sogar aus der Hand. Greifvögel, Eulen, Marder und Hauskatzen zählen zu ihren Feinden.
Nahrung und Vorlieben Türkentauben sind Vegetarier und schätzen daher pflanzliche Kost wie Getreide, Samen, Früchte und Beeren. Besondere Leckerbissen am Futterhaus sind Sonnenblumenkerne und Weizenkörner.
Alter Die älteste Türkentaube wurde in Gefangenschaft 25 Jahre alt, wild lebende Türkentauben erreichen oft nur ein Alter von 1-2 Jahren.
Typischer Gesang Ein tiefes „gu-guu-gu“ - mit Betonung auf der 2. Silbe – bei ungenauem Hinhören kann man das Gurren mit einem Kuckucksruf verwechseln.