Home
zur Online-Meldung
zur Auswertung 2018
Warum Stunde der Wintervögel?
Erinnerung 2018
Meldebogen Bestellung
Meldebogen Download (PDF)
Steckbriefe der wichtigsten Vögel
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum



Share |

Tannenmeise

Bild: Mike Langman (rspb-images.com)
Gefährdung und Schutz Der Tannenmeise macht das Waldsterben zu schaffen, vor allem dort, wo Fichte und Tanne betroffen sind. Meist ist sie aber ziemlich häufig. Sie braucht dichte Nadelbäume als Schutz vor Feinden. Vereinzelt werden auch Nistkästen angenommen.
Aussehen Die kleinste aller Meisenarten wirkt wie eine Miniaturausgabe der Kohlmeise. Sie hat einen relativ großen schwarzen Kopf mit weißen Wangen und auffallenden weißen Nackenflecken. Achtung - Verwechslungsgefahr mit der Kohlmeise! Diese ist größer und die Nackenflecken sind gelblichgrün.
Charakteristisches Verhalten Die Tannenmeise sucht nach unten hängend nach Nahrung, was ihr durch zangenartig schließende Krallen möglich ist. Sie neigt zum Verstecken und Horten von Nadelbaumsamen für magere Zeiten. Vergessliche Vögel können so einen ganzen Wald pflanzen. Die Tannenmeise ist nicht wasserscheu, sie trinkt gerne Wassertropfen von den Zweigen und badet im Regen und im Schnee.
Vorkommen im Sommer und Winter Die Tannenmeise bewohnt Fichten-, Tannen- und Mischwälder, aber auch Parks mit Nadelbaumgruppen. Als Brutplätze dienen Astlöcher, Spechthöhlen, Mauern und sogar Erdhöhlen. Besonders gerne hält sie sich in alten und hohen Fichten mit herabhängenden Zweigen auf, diese dienen ihrer Deckung und bieten reichlich Nahrung. Im Winter bleibt die Tannenmeise bei uns.
Beobachtungsmöglichkeit Tannenmeisen sind im Nadelwald eher schlecht und nur bei genauem Hinsehen zu erspähen. Im Winter kann man sie dafür besonders gut am Futterhaus beobachten.
Freunde und Feinde Während der Brut werden Tannenmeisen manchmal von anderen Vögeln verjagt, wobei es vorkommen kann, dass ein Kleiber verlassene Tannenmeisenküken adoptiert. Im Winter schließen sie sich bei geringem Nahrungsangebot mit anderen Meisen, Baumläufern und Goldhähnchen zusammen.
Nahrung und Vorlieben Im Sommer ist der Tisch der Tannenmeise mit tierischer Nahrung wie Insekten und deren Larven gedeckt. Im Winter frisst sie Samen von Nadelbäumen, am Futterhaus gehören Körner in Pflanzenfett zu ihrer Leibspeise.
Alter Tannenmeisen haben eine eher geringe Lebenserwartung. Einige Überlebenskünstler werden aber bis zu sieben Jahre alt.
Typischer Gesang Man erkennt sie an dem unermüdlich vorgetragenen Gesang: „wize, wizewize“…