Home
zur Online-Meldung
zur Auswertung 2018
Warum Stunde der Wintervögel?
Erinnerung 2018
Meldebogen Bestellung
Meldebogen Download (PDF)
Steckbriefe der wichtigsten Vögel
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum



Share |

Haussperling

Bild: Mike Langman (rspb-images.com)
Gefährdung und Schutz In vielen Städten sind Haussperlinge durch Brutplatzverlust (Gebäudesanierungen) und Bodenversiegelung selten geworden. In Österreich steht er deshalb bereits auf der Vorwarnliste der gefährdeten Arten. Wo er noch brütet, kann man ihn schützen, indem man Spalten an Gebäuden offen hält, und Wiesen seltener mäht. Auch dichte Wandbegrünungen und Hecken werden als Brutplatz genutzt und helfen dem Spatz.
Aussehen Der Haussperling hat ein braunbeiges Gefieder am Bauch, der Rücken ist braunrot und schwarz gestreift. Nur die Männchen tragen eine graue Kopfplatte und schwarze Kehle. Leicht verwechselt man ihn mit dem Feldsperling.
Charakteristisches Verhalten Spatzen sind sehr gesellig: Sie brüten, schlafen und fressen in Trupps. Am Futterhaus verhalten sie sich streitsüchtig anderen Vögeln gegenüber, werden aber dem Menschen gegenüber leicht zahm und fressen dann sogar aus der Hand. Spatzen baden mit Leidenschaft in Wasser und Staub.
Vorkommen im Sommer und Winter Als typische Kulturfolger mit Bindung an den Menschen leben Haussperlinge im Bereich menschlicher Siedlungen und Einzelgebäude. Im Winter bleiben sie bei uns. Nur die Jungvögel ziehen auf der Suche nach neuen Revieren über größere Strecken. Im Alpenraum werden Hütten im Winter dann verlassen, wenn auch die Menschen sie verlassen.
Beobachtungsmöglichkeit In vielen Wiener Parks leben größere Spatzentrupps. Am Stadtrand sehen Sie sie vielleicht in dichten Hecken in der Nähe von Gebäuden und Feldern oder auf staubigem Untergrund beim Staubbad.
Freunde und Feinde Spatzen lieben ihresgleichen und tauchen selten alleine auf. Im Schwarm sind sie auch besser vor Greifvögeln wie Turmfalke oder Sperber geschützt. Als Feind tritt aber mehr und mehr der Mensch in den Vordergrund, indem er den Spatz seiner Brutplätze und Nahrungsgrundlage beraubt.
Nahrung und Vorlieben Haussperlinge fressen gerne Getreide, Samen von Gräsern und Wildkräutern, Insekten, auch Beeren, z.B. vom Holunder. Den Winter über bedienen sie sich am Futterhaus mit Sonnenblumenkernen, Mais, Hirse und anderem Körnerfutter.
Alter Die ältesten Spatzen wurden fast 14 Jahre, Wildvögel leben meist nur 3 bis 5 Jahre.
Typischer Gesang Der Spatz ruft sein allbekanntes „Tschilp tschilp!“ mit feinsten Nuancen, die wohl nur ein Spatz unterscheiden kann.