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Buchfink

Bild: Mike Langman (rspb-images.com)
Gefährdung und Schutz Der Buchfink ist der häufigste Vogel in Europa und überall anzutreffen. Er ist relativ anspruchslos. Obwohl er den Wald liebt, genügen ihm auch ein paar Bäume oder Sträucher als Lebensraum.
Aussehen Herr Buchfink besitzt als Schönling einen rotbraunen Rücken und einen taubenblauen Schopf. Typisch sind die weißen Flügelbinden an den fast schwarzen Flügeln. Das Weibchen gibt sich mit einem schlichten beige- grünlichen Federkleid zufrieden.
Charakteristisches Verhalten Dem Buchfink wird mit dem eintönigen Regenruf „trüb“ die Fähigkeit zur Wettervorhersage nachgesagt. Seinen Namen macht er mit dem bekannten Lockruf „fink“ alle Ehre. Der Buchfink trinkt und badet regelmäßig, auch auf schmelzendem Eis, und wischt sich gerne den Schnabel seitlich am Ast, auf dem er sitzt. Im Frühling kann man vom Hormonstau getriebene Buchfinken beim Kampf gegen ihr Spiegelbild an frisch geputzten Fensterscheiben beobachten – die sogenannten Spiegelfechter.
Vorkommen im Sommer und Winter Der Buchfink hält sich am liebsten in lichten Altholzbeständen, aber auch in Parks, Gärten und überall wo Bäume stehen auf. Während alte Männchen im Winter bei uns bleiben, ziehen vor allem Weibchen und Jungtiere Richtung Mittelmeer. Darum auch der wissenschaftliche Name „coelebs“, „der Unverheiratete“. Buchfinken, die im Winter bei uns bleiben, kommen auch gerne ans Futterhaus.
Beobachtungsmöglichkeit Buchfinken hüpfen äußerst lebhaft in Baumkronen umher, wobei die Flügel nicht zur Hilfe genommen werden. Manchmal sieht man sie auch schreitend und rasch pickend den Boden planmäßig nach Nahrung absuchen.
Freunde und Feinde Buchfinken schließen sich im Winter oft mit Bergfinken zusammen. Gefahren drohen ihnen durch Vogelfang, aber auch Verkehrsunfälle und Greifvögel können ihnen zum Verhängnis werden.
Nahrung und Vorlieben Der Buchfink jagt im Sommer fliegende Insekten, Schmetterlingsraupen, Ameisen und Blattläuse. Am Futterhaus nimmt er vegetarische Mahlzeiten in Form von Samen, Salat und Körnern ein.
Alter Das mittlere Alter bei Buchfinken beträgt zwar nur ein Jahr, der älteste gefundene Vogel wurde jedoch 17 Jahre alt.
Typischer Gesang „Kommst du nicht bald, mein lieber Bräutigam?“, so wird der Gesang des „unverheirateten“ Buchfinken im Volksmund übersetzt.