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Blaumeise

Bild: Mike Langman (rspb-images.com)
Gefährdung und Schutz Die Blaumeise ist einer der häufigsten Vögel in Österreich. Sie liebt einheimische, Beeren tragende Strauch- und Laubbaumarten im Garten. Bäume mit Spechthöhlen nutzt sie zur Brut. Wer ihr Gutes tun will, bietet Nistkästen mit kleinerem Lochdurchmesser speziell für Blaumeisen an.
Aussehen Die Blaumeise ist eine der kleinsten heimischen Meisen und der einzige Vogel Europas mit leuchtend blaugelbem Gefieder.
Charakteristisches Verhalten Blaumeisen sind Leichtgewichte und turnen deshalb mit großem Geschick - auch kopfüber - an den äußersten Zweigspitzen herum. Kleinere Körner halten sie geschickt mit den Füßen fest und hacken sie mit dem Schnabel auf. Blaumeisenmänner neigen gelegentlich zum ‚Seitensprung’.
Vorkommen im Sommer und Winter Blaumeisen sind Bewohner der Laub- und Mischwälder, aber auch kleinere Baumbestände in Gärten und Parks im städtischen Bereich werden besiedelt, wenn ausreichend Nisthöhlen und Nahrung vorhanden sind. Ein Teil der in Österreich geschlüpften Blaumeisen zieht im Winterhalbjahr nach Italien, Frankreich, Spanien oder in die Schweiz. Der andere Teil verbringt den Winter bei uns.
Beobachtungsmöglichkeit Blaumeisen kann man im Sommerhalbjahr gut bei der Nahrungssuche an den Zweigspitzen beobachten. Im Winter sieht man sie am Futterhaus oder an hängenden Futtergeräten (Meisenglocken, Meisenringe), oft in baumreichen Friedhöfen. Am Boden sieht man sie dagegen nur äußerst selten.
Freunde und Feinde Für die Blaumeise gilt: Klein, aber oho! Sie legt sich auch mit weitaus größeren Vögeln wie Krähen und Elstern an. Kohlmeisen und andere Vögel „bestiehlt“ sie manchmal am Futterhaus. Diese tragen ihr das aber nicht nach: Blaumeisen leben im Winter oft in Trupps mit anderen Meisenarten, Schwanzmeisen, Kleibern und Finkenarten zusammen.
Nahrung und Vorlieben Sonnenblumenkerne, Hanfsamen und Nussbruch, vor allem wenn sie in Pflanzenfett eingelassen sind, gehören zu den winterlichen Leibspeisen der Blaumeisen. Dank ihres turnerischen Geschicks können sie gut an hängenden Futterspendern naschen. Kleine Insekten wie Blatt- und Schildläuse sind ihre natürliche Nahrung im Frühjahr und Sommer, dadurch hilft die Blaumeise bei der biologischen Schädlingsbekämpfung im Garten.
Alter Die ältesten Ringvögel wurden etwas über 12 Jahre alt, Wildvögel leben meist nur 1,5-3 Jahre.
Typischer Gesang 2 oder 3 Zi-Rufe enden mit einem hübschen, glöckchenhellen Triller. Blaumeisen zetern lautstark, wenn sie verärgert sind oder Feinde erspähen.